Ein Apoplex entsteht durch eine plötzliche Unterbrechung der Blutversorgung im Gehirn. Auch wenn er häufiger bei älteren Menschen auftritt, können auch Kinder oder junge Erwachsene betroffen sein.
Die Folgen betreffen vor allem Bewegung, Koordination und Muskelkontrolle.
- Lähmungen oder Schwächen einer Körperseite: Eine Seite des Körpers ist in ihrer Kraft und Beweglichkeit dauerhaft oder vorübergehend eingeschränkt.
- Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen: Alltägliche Bewegungsabläufe und die Fortbewegung werden erheblich erschwert.
- Veränderter Muskeltonus: Die Muskelspannung kann erhöht oder vermindert sein und beeinflusst Haltung und Bewegung.
- Einschränkungen der Fein- und Grobmotorik: Greifbewegungen, Schreiben und grobe Körperbewegungen sind beeinträchtigt.
Besonders im Kindesalter besitzt das Gehirn eine hohe Anpassungsfähigkeit. Dennoch können sich dauerhafte Fehlhaltungen oder Fehlstellungen entwickeln, die frühzeitig behandelt werden sollten.
Orthopädische Versorgung nach Apoplex
Individuell angepasste orthopädische Hilfsmittel unterstützen die Rehabilitation und den Alltag nach einem Schlaganfall.
- Bewegungsabläufe stabilisieren: Orthesen und Hilfsmittel fördern kontrollierte und sichere Bewegungen im Alltag.
- Überlastung der gesunden Seite vermeiden: Eine gezielte Versorgung entlastet die nicht betroffene Körperseite und beugt Folgeschäden vor.
- Haltung und Gangbild verbessern: Passgenaue Hilfsmittel wirken Fehlhaltungen entgegen und unterstützen ein sichereres Gangbild.
