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Beinlängendifferenzen

Beinlängendifferenzen können angeboren sein oder sich im Verlauf durch Erkrankungen, Verletzungen oder neurologische Störungen entwickeln. Bereits geringe Längenunterschiede können weitreichende Auswirkungen auf Haltung, Gangbild und den gesamten Bewegungsapparat haben.

Unausgeglichene Beinlängendifferenzen belasten nicht nur die Beine, sondern wirken sich auf den gesamten Körper aus.

  • Beckenschiefstand: Ein Längenunterschied führt zu einer seitlichen Neigung des Beckens, die das statische Gleichgewicht des gesamten Körpers beeinträchtigt.
  • Wirbelsäulenfehlhaltungen: Der Beckenschiefstand überträgt sich auf die Wirbelsäule und kann zu Skoliose oder dauerhaften Fehlhaltungen führen.
  • Asymmetrisches Gangbild: Der Körper kompensiert den Längenunterschied durch Ausweichbewegungen, die Muskeln und Gelenke dauerhaft belasten.

Je früher eine Beinlängendifferenz erkannt und ausgeglichen wird, desto wirksamer können Folgeschäden an Wirbelsäule, Hüfte und Knie verhindert werden.

Orthopädische Versorgung bei Beinlängendifferenzen

Individuell angepasste orthopädische Maßnahmen gleichen Längenunterschiede gezielt aus und harmonisieren Haltung und Bewegung nachhaltig.

  • Längenunterschiede ausgleichen: Schuherhöhungen, Einlagen oder maßgefertigte Orthesen kompensieren den Unterschied präzise und entlasten den gesamten Bewegungsapparat.
  • Fehlbelastungen vermeiden: Ein gezielter Ausgleich reduziert asymmetrische Druckbelastungen auf Gelenke, Muskeln und Wirbelsäule.
  • Haltung und Bewegung harmonisieren: Eine passgenaue Versorgung stellt die symmetrische Belastung wieder her und fördert ein gleichmäßiges, sicheres Gangbild.

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