Periphere Nervenschädigungen wie die Plexuslähmung entstehen häufig bei der Geburt und führen zu eingeschränkter Armbewegung, verminderter Muskelkraft und asymmetrischer Körperhaltung. Orthopädische Hilfsmittel helfen, Gelenke korrekt zu führen, Bewegungsfunktionen zu unterstützen und Fehlstellungen frühzeitig entgegenzuwirken.
Beim Tethered-Cord-Syndrom ist das Rückenmark im Wirbelkanal fixiert, was bei Wachstum und Bewegung zu Zug auf das Rückenmark führt. Orthopädische Hilfsmittel helfen, Muskelungleichgewichte auszugleichen, Füße und Gelenke zu stabilisieren und sekundäre Fehlstellungen frühzeitig zu vermeiden.
Muskeldystrophien sind erblich bedingte Erkrankungen mit fortschreitendem Muskelabbau, die häufig im Kindesalter beginnen und zu Gangproblemen, Fehlstellungen und zunehmendem Unterstützungsbedarf führen. Orthopädische Versorgungen helfen, Gelenke zu stabilisieren, Fehlstellungen zu verzögern und Mobilität sowie Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten.
ALS ist eine fortschreitende Erkrankung des Nervensystems, die zu zunehmender Muskelschwäche, eingeschränkter Beweglichkeit und wachsendem Unterstützungsbedarf führt. Orthopädische Hilfsmittel helfen, vorhandene Funktionen so lange wie möglich zu erhalten, Komfort zu verbessern und individuell auf den Krankheitsverlauf zu reagieren.
Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Nervensystems, die Muskelschwäche, Koordinationsprobleme und Gehunsicherheit verursachen kann. Orthopädische Hilfsmittel helfen, Energie zu sparen, Bewegungen zu führen und die Selbstständigkeit im Alltag so lange wie möglich zu erhalten.
Syndromerkrankungen sind genetisch oder entwicklungsbedingte Erkrankungen, die mehrere Körpersysteme gleichzeitig betreffen können. Orthopädische Versorgungen helfen, instabile Gelenke zu stabilisieren, Fehlstellungen zu korrigieren und die motorische Entwicklung gezielt zu unterstützen.
